WAS DEN MEISTEN ​HELDENREISEN FEHLT?

DIE HELDIN.

WAS IST INTO THE WILD?

INTO THE WILD ist ein einjähriges Mentoring-Programm für junge Filmemacherinnen aller ​Filmhochschulen in Deutschland, initiiert von der Regisseurin Isabell Suba. Ziel ist, die ​Filmemacherinnen schon in der Endphase des Studiums beziehungsweise kurz nach dem Studium ​mit zukünftigen Arbeitskolleginnen aus dem Filmbusiness zu vernetzen.


WARUM GIBT ES INTO THE WILD?

Noch immer kämpfen wir mit der Tatsache, dass an Filmhochschulen zwar ein Gleichgewicht an ​männlichen und weiblichen Filmstudierenden herrscht, die männlichen Kollegen jedoch einfacher ​und schneller den Berufseinstieg schaffen und sich noch immer circa

85% der Projekte sichern. Dieser Zahl wollen wir entgegenwirken.


WAS BIETET INTO THE WILD?

Das Programm besteht aus einer 10-tägigen Stoffanalyse mit dramaturgischer Beratung, sowie ​drei intensiven Wochenend-Workshops, die von professionellen und erfolgreichen ​Filmemacherinnen angeleitet werden und schließt mit dem „Pitching Salon" auf dem Filmfestival ​Max Ophüls Preis in Saarbrücken ab. Zusätzlich bekommt jede Teilnehmerin ihre persönliche ​Mentorin zugewiesen, die ihr ein Jahr lang mit Rat und Tat zur Seite steht.

PICHTING SALON AUF DER BERLINALE 2024

Nach einem Jahr intensiver Arbeit haben die Teilnehmenden von Into the Wild ​2023/2024 erfolgreich ihre Stoffe auf der Berlinale vor einem Branchenpuplikum ​gepitcht.


Wir sagen DANKE an alle Speaker:innen & Workshopleiter:innen des Into the Wild ​Mentoring-Programms 2023/2024!

Alle Infos über die Mentees und ihre Projekte gibt es gesammelt in unserem ​digitalen Booklet (nur auf Anfrage).

INTO THE WILD MENTEES BEI SOONER

Unsere Mentees Eva Neidlinger, Eline Gerhing, Isis Rampf, Tamara Denić, Justina ​Jürgensen, Alina Yklymova, Jacqueline May und Sarina Laudam präsentieren bei ​Sooner.de ihre Filme vor und stellen auch ihre Film-Auswahl aus dem Sooner ​Programm vor. LINK


Im Sooner Blog sprechen sie außerdem hre Arbeit, Filme und Feminismus. LINK


Sonderpreis 2023 für Isabell Šuba und Catalina Flórez

Die Jury des Robert Geisendörfer Preises 2023 würdigte in diesem Jahr „Into the ​Wild“, ein Mentoring-Programm für junge Filmemacherinnen. Der Sonderpreis ging ​an: Isabell Šuba und Catalina Flórez.

Zur Begründung schreibt die Jury unter dem Vorsitz von Kirchenpräsident Dr. Dr. h. ​c. Volker Jung: „Den Filmnachwuchs in Deutschland fördern viele Programme, aber ​selten passiert das so konsequent und zielgerichtet wie bei ,Into the Wild‘. Das von ​Isabell Šuba initiierte und von Catalina Flórez koordinierte Programm vernetzt ​Absolventinnen aller Filmhochschulen in Deutschland mit Mentorinnen aus der ​Branche und erleichtert so den Einstieg in ein immer noch stark männlich ​geprägtes Arbeitsumfeld. Die Nachhaltigkeit der Arbeit und die Selbstverpflichtung ​zu Weiterentwicklung und Diversität zeichnen ,Into the Wild‘ aus und machen das ​Programm besonders zukunftsfähig und fördernswert.“


MEHR INFOS

ISABELL ŠUBA

ISABELL ŠUBA ist Regisseurin und Autorin von Filmen wie MÄNNER ZEIGEN FILME & FRAUEN IHRE BRÜSTE, BLUTIGER ​BETON, KING OF STONKS u.a. Šubas Filme liefen auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals. Sie ist ​Alumna der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie ehemalige Meisterschülerin der Filmuniversität Babelsberg. Ihre ​Abschlussarbeit schrieb sie über Frauenrollen im männer- dominierten Filmbusiness, seither engagiert sie sich zum ​Thema Gleichstellung, Chancengleichheit und Vernetzung auch politisch. Um z. B. junge Filmemacher:innen zu fördern, ​gründete sie 2017 das Mentoring-Programm INTO THE WILD und ist als Projektleitung verantwortlich. Heute lebt sie ​auf Mallorca und in Berlin, um ihre beiden Leidenschaften zu verbinden: Film und Meeresbiologie.


CATALINA FLÓREZ

CATALINA FLÓREZ ist eine kolumbianische Filmregisseurin und Produzentin. Gründerin und GF der urua Films, eine ​Produktionsfirma und kreative Plattform für die Vermittlung audiovisuellen Wissens, die sich auf die Produktion von ​Dokumentarfilmen und Koproduktionen fiktionaler Stoffe mit Lateinamerika, der Karibik und Europa konzentriert. Seit 2019 ​koordiniert sie das Mentoring-Programm INTO THE WILD. Ihr Filme wurden uraufgeführt und preisgekrönt auf Festivals wie ​Ji.hlava IDFF, Internationale Hofer Filmtage, Malaga Filmfestival, Sehsüchte, FICCALI, Shanghai, Festival do Rio, BAFICI und ​waren nominiert für den Deutschen Kamerapreis und den First Steps Award, u.a. Catalina ist Stipendiatin der Hans-Böckler-​Stiftung und des Baden- Württemberg-Stipendiums, Dozentin und Beraterin

bei Film- Labs und Fonds in Lateinamerika und Europa.


JENNY ALTEN

JENNY ALTEN wird 1977 in Berlin-West von 68er Eltern geboren, wo Dialektik und Schwarze ​Pädagogik wichtige Begriffe sind. Flucht über USA und Schweiz nach München an die HFF. Dort ​entwickelt sie zusammen mit Regisseur Christian Ditter den Qualitätskommerzfilm (Dialektik) ​FRANZÖSISCH FÜR ANFÄNGER. Jenny Alten arbeitet als Bildende Künstlerin und ​Drehbuchautorin in Potsdam


INGA BREMER

INGA BREMER studiert an der Filmakademie Baden-Württemberg und der EICTV in Kuba Dokumentarfilm. Während ihres ​Auslandsjahres in Kuba entwickelt sie ein starkes Interesse an der spanischsprachigen Welt und ihrer Geschichte. Ihr Film ​FRANCOS ERBE (BR, ARTE) behandelt das Thema der illegalen Adoptionen während und nach dem Franco-Regime in ​Spanien. Der Dokumentarfilm findet internationale Beachtung, wird mehrfach ausgezeichnet und auf Festivals wie dem ​„International Film Festival Shanghai“ gezeigt. Inga ist Mitbegründerin der Filmproduktionsfirma Soilfilms in Berlin und war ​bis 2019 Co-Geschäftsführerin. Seit 2022 ist sie Teil des Teams des Mentoring-Programms INTO THE WILD.


MARA LUKA

MARA LUKA ist Schauspielerin, Sprecherin und im Vorstand von WIFT International. U.a. stand sie mit ​Laura Tonke und Christoph Maria Herbst vor der Kamera. Mit Regiesseur und Autor Christian Pasquariello ​hat sie ihren ersten Kurzfilm SCHIEFLAGE produziert, mit entwickelt und die Hauptrolle gespielt. Zurzeit ​arbeitet sie an dem thematisch aufbauenden Spielfilm ZENIT (AT). Seit 2022 ist sie Teil des INTO THE WILD ​Teams.


ISABELLE FELDWISCH

ISABELLE FELDWISCH spielt als ausgebildete Schauspielerin auf Bühnen und im Film. Aktuell ist sie in der Recherche für ihre ​franzö- sisch-deutsche Soloperformance über Camille Claudel. Mit Freude schreibt, empowert und inszeniert sie seit 2011 ​Theaterproduktionen für junge Menschen, sowie auch Journalist:inen bei dem Show Format JIVE. Als Rednerin kann man ​Isabelle Feldwisch auch als „Die Feinsprecherin“ z.B. für freie Trauungen engagieren. Seit 2019 moderiert, organisiert und ​kuratiert sie ehrenamtlich Panels und Networking Events für WIFT Berlin und hat 2022 die Repräsentanz für WIFT Berlin ​übernommen. Isabelle ist seit 2022 in der Organisation und Aqkuise unterstützend im Team von INTO THE WILD dabei.

Isabelle hat drei Themen für die sie sich leidenschaftlich einsetzt: Als Mutter für Vereinbarkeit von Familie. Als Optimistin für ​Empowerment und Vernetzung von Frauen*. Als weiße Frau für Intersektionalität in all ihren Standbeinen und im Leben.

JULIA URBAN

JULIA URBAN ist Autorin für Film und Serie. Sie ist selbst Alumna von ITW und der Filmakademie Baden-​Württemberg und möchte mit ihren Erfahrungen den weiblichen Filmnachwuchs unter- stützen. Sie schreibt ​leidenschaftlich Drehbücher, am Liebsten kreative Mischungen aus kommerziellem Genre und experimen- ​tellem Storytelling. Sie mag es in tragischen Geschichten bittersüße Momente zu schaffen, die emotional ​berühren, den Leser:innen zum Lachen und Weinen verführen, die auch mal weh tun und ein paar Szenen ​später zärtlich umhüllen. Am liebsten schreibt sie Komödien, Melodrama und alles dazwischen, gerne Thriller, ​sowie verrückte, wilde und anarchistische Kinder - und Familienformate. Sie arbeitet auch hin und wieder in ​ihrem zweiten Beruf als Dipl. Sozialarbeiterin, was sie neben dem alltäglichen Auf- und Ab zu neuen ​Geschichten inspiriert.


MARIA NEHEIMER

MARIA NEHEIMER wurde 1989 in Berlin geboren. 2012 begann sie das Studium Screen Based Media an der Beuth ​Hochschule Berlin und realisierte dort mehrere fiktionale sowie dokumentarische Kurz- und Mittellange Filme als ​Regisseurin und Autorin. Das Studium schloss sie mit ihrem Abschlussfilm VITCHES, welcher auf dem Max Ophüls ​Preis 2016 uraufgeführt wurde, und einer Bachelorarbeit über Misogynie im Film ab. Von 2016-2018 studierte sie im ​Master Regie an der Hamburg Media School. Diesen schloss sie mit ihrem Abschlussfilm DUNKLE HERZEN ab, der ​auf vielen internationalen Filmfestivals aufgeführt wurde. Unter anderem gewann der Film Best International Short ​auf dem 32. Image+Nation Festival LGBTQUEER in Montreal und Best Director auf dem Little Wing Filmfestival in ​London. Aktuell arbeitet sie als freie Regisseurin und Autorin In Berlin. Als letztes drehte sie auf Mallorca für die RTL+ ​Serie DER KÖNIG VON PALMA 2.


REGINE KÜHN

Studium Theaterwissenschaft und Literatur in Moskau, Assistentin bzw. ​Oberassistentin an der Filmuniversität Babelsberg (Sonderklasse Szenaristen). ​Dann freie Filmautorin und Übersetzerin. Drehbücher zu vielen Kinospielfilmen (u.a. ​DIE WAHLVERWANDTSCHAFTEN, UNSER KURZES LEBEN, DIE SCHAUSPIELERIN), ​Kinodokumentarfilmen (u.a. LANGE NACH DER SCHLACHT, Berlinale-Forum, ​Cinéma du réel, Paris), Fernsehdokumentationen (u.a. AVIATRICEN, ​KREMLFRAUEN), Fernsehfilmen (TODESENGEL, DIE SCHÖNSTE AUS BITTERFELD). ​Übersetzungen aus dem Russischen (u.a. Tschechow, Eisenstein). Deutscher ​Drehbuchpreis 1994 für ZARAH L. Seit 2001 Gastprofessur bzw. Lehraufträge an der ​HFF bzw. Filmuniversität Babelsberg: Praktische Dramaturgie/Stoffentwicklung.

ANNIKA TEPELMANN

Studium der Amerikanistik, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, sowie Italienisch an der Ludwig-​Maximilian-Universität München. Stipendiatin der 12. Drehbuchwerkstatt München (2000/01). ​Drehbuchseminare bei Doris Dörrie, Keith Cunningham, Mark Travis. Sie schrieb zahlreiche ​Drehbücher für Filme und Serien, alleine und im Team, u.a. für HAUS AUS GLAS (2022), SCHULD II: ​Familie (2016, nach Ferdinand von Schirach), SCHULD III: Der kleine Mann (2018), LEBEN ÜBER ​KREUZ (2019), TRÜGERISCHE SICHERHEIT (2021), MUTTERTAG (2021), sowie für Musiktheater, (u.a. ​KING ARTHUR oder wie Emmeline es sah 2019) und Kunstfilm (PARASITE ​ISLAND_mausmannsland, 2016).

VIVIANA M. MEDINA

VIVIANA M. MEDINA, 1988 in Havanna geboren und in Thüringen aufgewachsen, ist Regisseurin und ​Autorin. Sie studierte an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” und befasst sich mit ​Intersektionalität, Postkolonialismus, der Sichtbarkeit schwarzer Personen sowie afro-ostdeutschen ​Perspektiven. Sie arbeitet an der Schnittstelle zu Kunst und Film. Ihr Diplomstück BELOVED führte sie ​2022 während des Kunstfestivals 48h Neukölln auf. Eine moderne, postsklavische Medea-Geschichte, ​aus schwarzer Introspektive. Ihre Performance „three days and three nights“ wurde in der Daimler ​Contemporary uraufgeführt, während ihre Performance C.V. jüngst an der Akademie der Künste im ​Rahmen der Berliner Festspiele lief. 2022 arbeitete sie als Co-Regisseurin für die UFA, Disney+ und ​Panthertainment Produktion an SAM - EIN SACHSE (Doku). Zur Zeit konzipiert sie ihre erste Serie.


BÜRO FÜR VIELFÄLTIGES ERZÄHLEN

Das Büro für vielfältiges Erzählen wurde 2019 von Johanna Faltinat und Letícia ​Milano gegründet. Die Expertise des BvE liegt genau in der Schnittstelle zwischen ​Dramaturgie und

Wissen über Diversität, Inklusion und Antidiskriminierung. Das BvE unterstützt ​Menschen aus der Medienbranche, sich ihrer dramaturgischen Entscheidungen und ​deren Einfluss auf die Darstellung von marginalisierten Figuren bewusst zu werden. ​Mit der Methode des Dialogs begleitet das BvE den kreativen Prozess von ​Medienschaffenden und unterstützt den Blick auf die Machtstrukturen in der ​Gesellschaft, auf die Branche und auf die eigene gesellschaftliche Position zu ​schärfen. Letícia Milano und Johanna Faltinat geben Workshops, begleiten Projekte ​dramaturgisch, halten Keynotes und sprechen auf Panels über Diversität, ​Repräsentation und Storytelling.

LETÍCIA MILANO

Letícia Milano ist Autor:in und Dramaturg:in. In ihrem ersten Leben war sie eine ​weiße, studierte Frau aus der Mittelschicht Brasiliens. Mit ihrem Umzug nach ​Deutschland ist sie ein:e Migrant:in aus dem globalen Süden geworden. Das ​Schreiben hat sie nicht aufgegeben. Seit 2004 wirkt sie in Serien für das deutsche ​Fernsehen, ob Daily Soaps, Vorabendserien oder eigene Originalstoffe. Mit dem ​Exposé zu „Welcome in Germany“ hat sie 2016 den 1. Platz beim Wettbewerb ​„Heimat – Wo sind wir Zuhause?“ – auf der Berlinale verliehen – gewonnen. Im ​selben Jahr war sie Stipendiatin der Akademie für Kindermedien mit einem ​Transmedia-Projekt. Sie schreibt nicht nur Serien und Filme, sondern auch ​Hörbücher und Hörspiele, wie das Sci-Fi Format „AETERNUM“ (Audible) und das ​Biopic „Die

andere Frida“ (WDR). Zusammen mit Otana Thiede schreibt sie aktuell an der ​High-End-Serie „Der Riss“, gefördert durch die Filmförderung Mecklenburg-​Vorpommern. Seit 2021 ist

sie im Auswahlgremium der Jugendfilmreihe beim Deutschen Kinder Medien ​Festival Goldener Spatz. 2023 war sie in der Jury der Initiative “Der besondere ​Kinderfilm”.

MENTEES 2023

Alina Yklymova

Sandra Riedmair

Carla Gesthuisen

Astrid Schäfer Fernández

ALINA YKLYMOVA, aufgewachsen ​in Turkmenistan, groß geworden in ​Hessen, sagt von sich, sie fühle sie ​sich überall und nirgendwo zu ​Hause. Die verschiedenen ​kulturellen Einflüsse haben ihre ​einzigartige Perspektive auf das ​Erzählen von Geschichten geformt. ​Mit einer Leidenschaft für Film- ​und Fernsehproduktion begann ​ihre berufliche Reise, die ​verschiedene Bereiche und ​künstlerische Projekte umfasste. ​Ihre wahre Berufung fand sie ​jedoch, als sie sich dazu entschied, ​ein Regiestudium an der ​renommierten Filmakademie ​Baden-Württemberg zu ​absolvieren. Die beiden Filme ​„Störenfrieda“ und „Kurschatten“, ​die während des Regie-Studiums ​an der Filmakademie entstanden ​sind, sind Koproduktionen mit Arte ​und dem SWR. Beide Filme hatten ​ihre Premiere auf dem Max Ophüls ​Preis 2022 und wurden danach auf ​diversen nationalen und ​internationalen Filmfestivals ​gezeigt. In ihren Filmen schafft sie ​originelle Welten, die trotz ihrer ​Einzigartigkeit eine Verbindung zur ​Realität haben. Darüber hinaus ​sind ihr einfühlsame und ​tiefgründige Charaktere wichtig, ​um ihren Filmen einen ​philanthropischen Charakter zu ​verleihen.

SANDRA RIEDMAIR (1988 in ​München geboren) arbeitet als ​freie Filmemacherin, Kuratorin ​und Moderatorin. Sie ist ​Initiatorin und Veranstalterin ​diverser Kulturprogramme in ​Köln, u.a Gründungsmitglied des ​Kulturvereins Niehler Freiheit, ​der Filmreihe Women Make Film ​sowie künstlerische Leitung des ​Auftakt Festivals für junge ​Literatur. Seit 2018 studiert sie an ​der Kunsthochschule für Medien ​Film und literarisches Schreiben. ​Davor studierte sie Kultur- und ​Medienwissenschaften in ​Düsseldorf, Wien und Nantes ​sowie Sozialwissenschaften in ​Köln. Ihre Texte wurden in ​diversen Literaturzeitschriften ​veröffentlicht, u.a Kliteratur, ​WORD, hinterlands. Aktuell ​arbeitet sie gemeinsam mit ​Carla Gesthuisen an der Serie ​„ich brauch noch, wohn jetzt ​außerhalb“ und schneidet an ​ihrem Kurzfilm „Teneriffa“.

CARLA GESTHUISEN (1995 in ​Mülheim an der Ruhr geboren) ​arbeitet als freie ​Filmemacherin, Schauspielerin ​und in verschiedenen ​Festivalkontexten für Theater, ​Film und Kunst. Sie studierte ​Kunstgeschichte an der ​Heinrich-Heine-Universität in ​Düsseldorf bevor sie 2019 das ​Studium der Medialen Künste ​an der Kunsthochschule für ​Medien in Köln aufnahm. Ihr ​Drehbuch „Die Luft war so gut, ​da dachte ich...“, wurde im ​Rahmen des Diplomfilms „Risse ​im Asphalt“ umgesetzt und ​erhielt die ​Abschlussfilmförderung der ​Film- und Medienstiftung NRW. ​Zur Zeit arbeitet sie an ihrem ​Kurzfilm „Eine Kapsel täglich“ ​und entwickelt gemeinsam mit ​Sandra Riedmair die Serie "Ich ​brauch noch, wohn jetzt ​außerhalb“. Zuvor arbeiteten ​beide bereits gemeinsam an ​dem Kurzspielfilm „Teneriffa“ ​(Buch & Regie: Sandra ​Riedmair), den Gesthuisen als ​Dramaturgin und ​Schauspielerin unterstützte.

Geboren 1988 in Guatemala Stadt. ​2010 erhielt Astrid Schäfer ihren ​Bachelor of Arts in Arts and Culture ​mit Spezialisierung “Media Culture“ an ​der Universität Maastricht, ​Niederlande. Zwischen 2010 und 2012 ​studierte sie an der Filmschule Casa ​Comal in Guatemala wo sie szenische ​und dokumentarische Filme ​produzierte, während sie gleichzeitig ​als Gäste- und später Festival-​Manager beim ICARO Filmfestival in ​Guatemala arbeitete und beim FICG ​in Guadalajara in Mexiko, ​Jurymitglied war. Von 2013 bis 2019 ​hat Astrid Schäfer “International ​Producing“ an der Filmakademie ​Baden-Württemberg studiert. ​Während ihres Studiums produzierte ​sie mehrere Kurzfilme und zwei ​Langfilme. Der performative ​Dokumentarfilm IN MEINER HAUT ​(Regie: Anna-Sophia Richard) hatte ​seine Weltpremiere auf dem 34. ​Internationalem ​Dokumentarfilmfestival München als ​“Student Award Finalist“ und seine ​internationale Premiere in Jih.Lava in ​der “First Lights Competition“. Ihr ​Abschlussfilm THE TROUBLE WITH ​BEING BORN (Regie: Sandra Wollner) ​feierte Weltpremiere im Encounters-​Wettbewerb der 70. Berlinale. Für THE ​TROUBLE WITH BEING BORN wurde ​sie beim First Steps Award für den ​Nachwuchsproduzentenpreis NO ​FEAR AWARD nominiert und gewann ​den Spielfilmpreis. 2023 war sie Teil ​der Berlinale Talents. Astrid Schäfer ​arbeitet im szenischen Film- und ​Fernsehbereich als freie Producerin ​und 1st AD in Berlin, und schreibt ​aktuell an ihrem Spielfilm.

Tamara Denić

Justina Jürgensen

Isis Rampf

Die Regisseurin Tamara Denić ist 1992 in ​Ex-Jugoslawien geboren, 1993 nach ​Deutschland emigriert und in Bayern ​aufgewachsen. 2016 schloss Tamara ihren ​Bachelor in Kunst und Multimedia mit dem ​Nebenfach Medieninformatik an der LMU ​in München mit einem interaktiven, ​experimentellen Kurzfilm ab. 2016 zog sie ​nach Berlin und arbeitete u.a. als ​Synchron-Aufnahmeleiterin, ​Filmproduktions- und ​Redaktionsassistentin und Video-Editorin. ​Nebenher spielte Tamara in freien ​Theatergruppen und experimentierte mit ​Videoperformances und Vjing. Bald legte ​sie jedoch ihren Schwerpunkt auf ​narrative Kurzfilmprojekte. 2022 schloss ​sie als Stipendiatin der Friedrich-Ebert-​Stiftung ihren Master in Filmregie an der ​Hamburg Media School ab. Ihr Kurzfilm ​GET HOME SAFE (13 min.) wurde bereits ​auf fast fünfzig Festivals weltweit gezeigt ​und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, ​darunter den Engelke-Kurzfilmpreis des ​32. Internationales Filmfests Emden-​Norderney, den Publikumspreis des 43. ​Europäischen Filmfestivals Göttingen und ​den Special Jury Prize des 21.International ​Student Film & Video Festival of Beijing ​Film Academy. Ihr Abschlussfilm ISTINA ​(Wahrheit, 29 min.) gewann den ​Publikumspreis Mittellanger Film des 44. ​Filmfestival Max Ophüls, war 2023 BAFTA- ​Finalist und gewann bei den 50th Student ​Academy Awards einen Student-Oscar.

Jasmin Astaki-Bardeh, *1992 ​studierte Kultur- und ​Sozialwissenschaften in Berlin und ​Teheran.

2017 beginnt sie ihr Regie-Studium ​mit Schwerpunkt Dokumentarfilm an ​der Filmakademie Baden-​Württemberg. Als Autorin und ​Regisseurin hat sie mehrere ​Kurzfilme und zwei abendfüllende ​Dokumentarfilme für den SWR ​realisiert. Thematisch setzt sie sich ​mit gesellschaftspolitischen Inhalten ​auseinander wie der ​Demokratiebewegung in Hongkong ​(»IF WE BURN, YOU BURN WITH US«, ​2022) und dem deutschen ​Gefängnissystem (»ANWÄRTER«, ​2020). 2021 gründet sie die ​Produktionsfirma Zündholz Film und ​produziert dokumentarische Stoffe ​und Auftragsarbeiten. Seit 2022 ​arbeitet sie als Reporterin für ZDF ​und Arte.


Sie ist Stipendiatin der Heinrich-Böll-​Stiftung und Alumna von ​Programmen des DAAD, ELES und ​der Deutschen Studienstiftung.


Derzeit arbeitet sie in Koproduktion ​mit dem SWR und MFG-Förderung ​an ihrem Diplomfilm DARD-E ​MOSHTARAK.


Isis Rampf, geboren 1994 in Ulm. Sie ​studierte Literatur-, Kunst-und ​Medienwissenschaft an den ​Universitäten Konstanz, Cork (IRL) ​und Potsdam. Neben dem Studium ​arbeitete sie in verschiedenen ​Filmredaktionen und -​produktionsfirmen, u. a. ARTE, und ​als Regie- und dramaturgische ​Assistenz des Regisseurs und Autors ​Markus Imhoof. Seit 2018 eigene ​Video- und Filmarbeiten, darunter ​der Dokumentarfilm ​ALLESANDERSPLATZ, für den sie ​eineinhalb Jahre das städtebauliche ​Modellprojekt Haus der Statistik in ​Berlin begleitete und der auf ​mehreren internationalen Festivals ​lief. Seit 2021 studiert sie im Master ​Film an der internationalen ​filmschule köln (ifs). Im Sommer ​2023 macht sie ihren Abschluss mit ​dem, von der Film-und ​Medienstiftung NRW geförderten ​und im Kollektiv entwickelten ​Spielfilm OBEN OHNE.

Jasmin Astaki-Bardeh

Eline Gehring

Clara Stella Hüneke

Lebt und arbeitet als ​Regisseurin und Autorin in ​Berlin und studiert seit 2018 an ​der Filmakademie Baden-​Württemberg ​Dokumentarfilmregie.

Zur Zeit dreht sie in ​Koproduktion mit dem ZDF ​„Kleines Fernsehspiel“ ihren ​ersten Langfilm - eine ​Langzeitbeobachtung über drei ​sehr junge feministische ​Rapperinnen und Aktivistinnen ​in Berlin und entwickelt ​darüberhinaus ihre erste Serie. ​Utopische Mikrokosmen, in ​denen der Gesamtgesellschaft ​entgegengesetztes ausprobiert ​werden kann, sind ein ​kontinuierliches Thema in ​ihrem bisherigen künstlerischen ​Werdegang.


Marie König

Jasmin Astaki-Bardeh, *1992 studierte ​Kultur- und Sozialwissenschaften in ​Berlin und Teheran.

2017 beginnt sie ihr Regie-Studium ​mit Schwerpunkt Dokumentarfilm an ​der Filmakademie Baden-​Württemberg. Als Autorin und ​Regisseurin hat sie mehrere Kurzfilme ​und zwei abendfüllende ​Dokumentarfilme für den SWR ​realisiert. Thematisch setzt sie sich ​mit gesellschaftspolitischen Inhalten ​auseinander wie der ​Demokratiebewegung in Hongkong ​(»IF WE BURN, YOU BURN WITH US«, ​2022) und dem deutschen ​Gefängnissystem (»ANWÄRTER«, ​2020). 2021 gründet sie die ​Produktionsfirma Zündholz Film und ​produziert dokumentarische Stoffe ​und Auftragsarbeiten. Seit 2022 ​arbeitet sie als Reporterin für ZDF ​und Arte.


Sie ist Stipendiatin der Heinrich-Böll-​Stiftung und Alumna von ​Programmen des DAAD, ELES und ​der Deutschen Studienstiftung.


Derzeit arbeitet sie in Koproduktion ​mit dem SWR und MFG-Förderung an ​ihrem Diplomfilm DARD-E ​MOSHTARAK.


ELINE GEHRING beginnt ihre ​Karriere 2006 als Kamerafrau und ​Editorin für deutsche ​Berichterstattung in Paris, Prag, ​Kiew und Berlin. Für den ​deutschen Bundestag dreht sie ​eine Dokumentation in Sankt ​Petersburg und für die Deutsche ​Welle arbeitet sie 2008 in Kairo. ​Ihre Stationen führen sie auch ​nach Südafrika, wo sie 2011 ein ​Jahr lang Kurzfilme, ​Dokumentationen und Social ​Spots für NGOs dreht. 2016 ​beginnt Eline die Arbeit an ihrem ​Langfilm-Debüt NICO, den sie ​schreibt, inszeniert und schneidet. ​NICO wird auf über 50 Film ​Festivals aufgeführt und beim ​Deutschen Filmpreis 2022 für die ​beste Hauptdarstellerin nominiert. ​Später zählt NICO zur deutschen ​Vorauswahl für die Oscars. 2022 ​inszeniert Eline die Staffel einer ​Serie im öffentlich rechtlichen ​Fernsehen und entwickelt seit ​2023 ihren zweiten Langfilm, mit ​dem sie das Regiestudium an der ​Deutschen Film- und ​Fernsehakademie Berlin (DFFB) ​abschließt. Als Mentee des von ​SOONER geförderten INTO THE ​WILD-Programms, zeigt sie uns ​neben NICO einige ihrer ​Lieblingsfilme.

Marie Christin König arbeitet in ​den Bereichen Drehbuch, Regie ​und Unsinn. 2020 absolvierte ​sie ihr Regiestudium an der ​Hamburg Media School und ​realisierte während dieser 2 ​Jahre die kleine schwarze ​Komödie ERDBEWEGUNGEN, ​SUGARBOYS (ein Kaleidoskop ​über das (Nacht-) Leben von ​zwei jungen Sexarbeitern) und ​zu guter Letzt das skurrile ​Märchen WILDE HIMBEEREN. ​Alle Streifen liefen auf ​nationalen, sowie ​internationalen Festivals. ​Anschließend drehte sie für das ​Günter Grass Haus mit ​Katharina Thalbach und Bela B ​und konzipierte Geschichten, ​die sie selber gerne sehen ​würde. Seit April 2023 gibt sie ​ihr filmisches Wissen an junge ​Studierende der Design ​Factory International als ​Dozentin weiter (dort gibt sie ​aber nur Hausaufgaben auf, ​die sie auch selber gemacht ​hätte) und nahm nach längerer ​schauspielerischer Abstinenz ​an einem Workshop für ​komödiantisches Spielen teil. ​Bei Letzterem streichelte sie ​die innere Rampensau und ​verfeinerte ihre humoristischen ​Inszenierungs- Skills

Jacqueline May

JACQUELINE MAY (*1994) arbeitet ​als Regisseurin und Casting ​Direktorin in Köln. Sie studierte ​Kommunikationsdesign mit dem ​Schwerpunkt Film an der ​Fachhochschule Aachen. Von ​2020–2022 arbeitete sie als ​Castingassistenz für die Casting ​Direktorin Iris Baumüller. Im Jahr ​2022 absolvierte sie das ​Förderprogramm „Sheroes“ des ​Mediengründerzentrums NRW. Sie ​ist Organisatorin des Projekts CAST ​ME IN von Casting Network, das ​mehr Sichtbarkeit und Inklusion von ​Schauspieler*innen mit ​Behinderung zum Ziel hat. Sie gibt ​Filmkurse für Menschen mit ​Förderbedarf und hat seit Juli 2022 ​eine wöchentliche Patenschaft für ​ein Grundschulkind mit ​Fluchterfahrung übernommen.

Sie ist Mitbegründerin des ​Netzwerks Female Filmmakers ​Cologne, welches sich department-​übergreifend für die Werte eines ​modernen und feministischen ​Filmemachens einsetzt.

Sarina Laudam

SARINA LAUDAM lebt und ​arbeitet als freiberufliche DoP ​in Köln. In ihrer Arbeit ​konzentriert sie sich darauf, ​feministische Charaktere und ​ihre Stimmen zu stärken. Über ​die Kameraarbeit hinaus ​schreibt und produziert sie ​auch eigene Filmprojekte. 2023 ​erhielt sie für ihr Spielfilmdebüt ​gemeinsam mit Jacqueline ​May (Regie) die ​Drehbuchförderung der Film- ​und Medienstiftung NRW. 2022 ​gründete sie das Frauen ​Netzwerk Female Filmmakers ​Cologne, bei dem sie die ​Stärkung und Sichtbarkeit von ​Filmemacher:innen Branche ​voranbringen will.

Eva Neidlinger

Nach ihrem BA in European ​Studies, u.a. in der Ukraine, ​absolvierte EVA NEIDLINGER ​ihr Regiestudium an der ​Filmuniversität Babelsberg. Ihre ​Filme, immer nah an ihren ​Protagonist*innen, liefen auf ​renommierten

internationalen Filmfestivals, ​u.a. auf dem Clermont - ​Ferrand Int‘l Short Film Festival, ​Docudays UA oder dem ​Kasseler Dokfest.

BEWERBUNG

Die Bewerbungsphase 2023 ist ​abgeschlossen.

INTO THE WILD ist ein Mentoring-Programm für Filmemacherinnen* aller Gewerke, die ​eine Filmidee realisieren wollen – egal, ob es sich dabei um einen abendfüllenden ​Spiel-, Dokumentar-, Animationsfilm oder ein Serienkonzept handelt.


Gesucht werden Stoffe, die eine neue, kraftvolle und weibliche* Sicht repräsentieren, ​wobei Geschichten, die ein breites Publikum ansprechen können, im Fokus stehen. Der ​Teilnahmeaufruf richtet sich ausschließlich an Frauen*. Bewerben können sich sowohl ​Einzelpersonen als auch Zweierteams. Bei einer Team-Bewerbung sind hinsichtlich der ​beteiligten Gewerke alle denkbaren Konstellationen erlaubt.


Teilnahmeberechtigt sind Film-Studentinnen* ab dem 6. Fachsemester zum Zeitpunkt ​der Bewerbung und Berufsanfängerinnen*, deren Abschluss an einer deutschen ​Filmhochschule nicht länger als fünf Jahre zurückliegen sollte. Die Studentinnen* aus ​folgenden Hochschulen sind eingeladen sich zu bewerben: ifs - internationale ​filmschule Köln, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, HFF München, Filmakademie ​Baden-Württemberg, KHM Köln, DFFB und Hamburg Media School.


Das einjährige Programm ist für bis zu vierzehn Teilnehmerinnen* und ihre jeweiligen ​Filmstoffe konzipiert. Den Teilnehmerinnen* stehen branchenerfahrene und ​erfolgreiche Mentorinnen ein Jahr lang mit Rat und Tat zur Seite.

Eingereicht werden müssen:


1. der ausgefüllte Bewerbungsbogen (bei Bewerbungsstart)

2. ein Teilnahmewunsch-begründendes Bewerbungsschreiben (900 Zeichen)

3. ein Exposé im Umfang von 10–max. 15 Normseiten (30 Zeilen á 60 Zeichen), sollte ​eine erste Drehbuchfassung bereits bestehen, kann diese auch eingereicht werden

4. ein persönliches Statement (max. 1.800 Zeichen) zum eingereichten Stoff

5. die Einreichung von Moods (Storyboards, Bilder, Links, etc.)

6. Link zu einem fertiggestellten eigenen Filmprojekt

7. das Empfehlungsschreiben einer Dozentin/eines Dozenten, das Stärken und ​Potential der Bewerberin erkennen lässt, aber auch deutlich macht, woran noch ​gearbeitet werden muss.

8. die Nennung eines Lieblingsfilms mit kurzer Begründung–der Film sollte für einen ​der Workshops zur Ansicht zur Verfügung stehen, sowie eigene Filme

9. ein tabellarischer Lebenslauf mit Foto (fakultativ) und Angabe spezieller Interessen

*Wir freuen uns über ​Bewerbungen von FLINTA ​(Frauen, Lesben, intersexuelle, ​nicht-binäre, trans und aGender ​Personen).

KONTAKT

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intothewild-mentoring[at]gmail.com

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IMPRESSUM

INTO THE WILD

Isabell Šuba, Catalina Flórez

by urua Films GmbH


Plesser Str. 1

12435 Berlin


+49 (0)177/ 340 26 44